Unsere Kirchorte

Unser Pastoraler Raum Gütersloh besteht aus den Pfarreien St. Pankratius und Heilig Kreuz - mit zehn Kirchorten und einer Krankenhauskapelle.

Unter den Ulmen 14a
33332 Gütersloh

Die Kirche St. Pankratius zu Gütersloh, vom königlichen Diözesanarchitekten Baurat Güldenpfennig im neuromanischen Stil entworfen, wurde in den Jahren 1889 – 1890 erbaut.

Die Konsekration erfolgte am 16. Oktober 1890 durch den Paderborner Weihbischof Dr. Augustinus Gockel.

Mit dieser Kirche hatte die Gemeinde wieder ein eigenes Gotteshaus, musste sie sich doch über fast zweieinhalb Jahrhunderte die alte Pankratiuskirche im Simultanverhältnis mit den evangelischen Christen teilen (heutige Apostelkirche).   In der Folgezeit erhielt das Innere der Kirche eine bis in das Gewölbe reichende Ausmalung, in deren Mittelpunkt über dem Altar die hl. Dreifaltigkeit und die Darstellung des hl. Pankratius stand. (Foto)

Bei einem Luftangriff im Frühjahr 1945 streifte eine Bombe die Außenseite der Chorwand, riss dabei ein Loch in das Mauerwerk und zerstörte einen Teil des Hochaltares.

 

 

Nach der Wiederherstellung im Jahre 1947 hatte sich das Aussehen der Kirche im Chorraum durch die Entfernung der gesamten Ausmalung und der Aufstellung eines schlichten Marmoraltares grundlegend geändert. Die Zurücknahme aller weiteren Erscheinungsformen, wie sie dem Ursprung der Kirche zu eigen waren, erfolgte dann in den Renovierungen der sechziger und siebziger Jahre, die im Wesentlichen dann aber auch liturgischen Einflüssen unterlagen. Der Innenraum wurde bestimmt durch sachlich klare und strenge Ausdrucksformen, die die Gesamtarchitektur der Kirche stark zur Geltung brachten. Zur letzten Renovierung, sie galt dem 100jährigen Bestehen der St. Pankratius Kirche, wurden schwerpunktmäßig Pfeiler, Fensternischen und Teile der Gewölbe im Einklang mit Wandfriesen in die Ausmalung der früheren Jahre der Kirche zurückversetzt. Die hintere Chorwand erhielt im unteren Bereich eine dezent auf alle Farben abgestimmte Motivbemalung.

Dennoch hat die Kirche ihren persönlichen Charakter immer beibehalten, was nicht zuletzt auf ihre klar gegliederte romanische Bauweise zurückführt.

Westheermannstraße 15
33332 Gütersloh – Sundern

 

Blankenhagener Weg 138
33334 Gütersloh

Die Bauernschaft Blankenhagen wurde im Jahre 1910 nach Gütersloh eingemeindet. Unter den Einwohnern von Blankenhagen befanden sich z.Z. der Eingemeindung nur wenige Katholiken. Sie gehörten bis 1946 zur einzigen kath. Kirchengemeinde in Gütersloh, St. Pankratius. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde für die Katholiken in Blankenhagen erstmals in einer Privatwohnung ein eigener Gottesdienst gefeiert.

Seit Januar 1946 trafen sich die Katholiken an Sonn- und Feiertagen zur hl. Messe in einem Klassenzimmer der Schule Blankenhagen an der Brockhäger Straße. Dort baute man einen behelfsmäßigen Altar auf. Die Teilnehmer an den Gottesdiensten nahmen in den Schulbänken Platz. Aus dieser Gottesdienstgemeinschaft entstand der Wunsch, in Blankenhagen eine Kirche zu errichten. Bei den vorliegenden Verhältnissen konnte es sich nur um eine Notkirche handeln.

Im Herbst 1949 wurde eine Holzbaracke als Notkirche an dem Weg „Zur Ikel“ errichtet und in ihr am 1. Weihnachtsfeiertag 1949 die erste hl. Messe gefeiert. Dieses Grundstück war von Meyer Rassfeld erworben worden. 1954 stellte man neben dieser Notkirche eine kleine Baracke als Jugendheim. Sie diente auch als Sitzungssaal, Unterrichtsraum, Versammlungszimmer und Sprechzimmer. In den folgenden Jahre wuchs die Einwohnerzahl des Stadtteils Blankenhagen. Das führte am 1. Mai 1957 zur Errichtung der Pfarrvikarie ohne eigene Vermögensverwaltung jedoch mit eigenen (Kirchenbüchern). Fünf Jahre später, am 1. April 1962, erhält die Pfarrvikariegemeinde auch ihre eigene Vermögensverwaltung. Pfarrvikar ist Franz Behler.

30. Juni 1962 Gründung des Kirchbauvereins.

23. Juni 1964 Erster Spatenstich.

26.Sept. 1964 Grundsteinlegung

15. Okt. 1964 Richtfest der neuen Kirche

19. Dez. 1964 Glockenweihe

24. Dez. 1964 Erster Gottesdienst in der neuen Kirche.

7. März 1965 Einsegnung der Kirche durch Dechant Hofius.

15. Okt. 1965 Einzug in das neue Jugendheim, es erhält den Namen „Cadijn Haus“ nach dem Gründer der CAJ.

4. Jan. 1966 Eröffnung eines zweigruppigen Kindergartens.

28. Mai 1966 Kirchweihe und feierliche Einsegnung des Pfarrzentrums durch den H.H. Erzbischof Lorenz, Kardinal Jäger.

Auf dem Felde 8, 33334 Gütersloh – Isselhorst

 

Thomas-Morus-Str. 26, 33334 Gütersloh – Pavenstädt

Schledebrückstr. 129, 33332 Gütersloh – Kattenstroth

Stadtring Kattenstroth 130
33332 Gütersloh

Die Kapelle befindet sich im Herzen des Sankt Elisabeth Hospitals. Ein Achteck, das zum Hauptgebäude weit geöffnet ist, bildet den Grundriss. Die ringsum laufenden Wän- de aus Glas sind künstlerisch gestaltet und unterstreichen den Raumeindruck.

Den Hintergrund dieser Gestaltung bildet ein dunkler Kupferton. Das naturfarbene, leicht bewegte Raster erinnert an das Gewand, wel- ches die Heilige Elisabeth unter ihrem fürstli- chen Kleid getragen haben soll. Der strahlend hellblaue „Schleier“ liegt im Gesamteindruck obenauf. Er bietet der Kapelle nach außen Be-grenzung und Schutz, nach innen Geborgen- heit und Intimität. Der gläserne Vorhang ist zugleich Zuflucht gewährender Mantel und kostbares Gewand.

Jedes Fenster in der Kapelle dient einer eige- nen künstlerischen Darstellung:

Das erste Feld zeigt Krücken, orthopädische Hilfsmittel und Einrichtungen für Kranke. Unwichtig oder gar überflüssig geworden stehen sie für die Sorgen, die von der Hand der Patronin bedeckt werden.

Das zweite Fenster bildet eine feierliche Ku- lisse für die flämische Madonnenfigur aus dem 15. Jahrhundert, die dort ihren Stand- ort hat. Die fünf Rosen zu Füßen der Statue, im groben Stoff anmutig verwoben, sind ein Symbol für Maria und die Verschwiegenheit.

Die Raffung und Bündelung des blauen Tuchs im dritten Fenster verwandelt dieses in eine Reihe von Gestalten, die durch ihre gemein- same Richtung helfende und dienende An- wesenheit assoziieren. Daneben ist das Tuch aufgenommen, geschürzt, um Gaben einzu- sammeln, die als Spenden wieder ausfließen und an Bedürftige verteilt werden.

Das Fenster hinter dem Altar bildet nicht nur die räumliche Stirn, sondern auch den Mittel- punkt des geistigen Konzeptes der Kapelle: Auf dem ausgebreiteten Tuch stehen in der „Textura“, einer gotischen Schrift, die Verse 1 bis 13 des 13. Kapitels aus dem Paulusbrief an die Korinther – das Hohelied der Liebe.

Hier finden Sie Informationen zum Seelsorgeangebot

Dr.-Thomas-Plaßmann-Weg, 33335 Gütersloh – Avenwedde

Bonifatiusstr. 6, 33334 Gütersloh – Spexard

Avenwedder Str. 515, 33335 Gütersloh – Friedrichsdorf

Gütstr. 15, 33335 Gütersloh – Avenwedde Bhf

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