© Schmied
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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Katholischen Kirche Gütersloh!

Grußwort Ostern 2026

Liebe Kinder,
liebe Jugendliche,
liebe Schwestern und Brüder,

in den letzten Tagen ist mir eine Postkarte von unseren Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn e.V. mit dem Slogan „Sei anziehend, sei anders“ in die Hände gefallen. Dieser Satz, so finde ich, passt sehr gut zu Ostern und beschreibt ein wenig die Situation des Ostermorgens: die Frauen früh am Morgen am leeren, offenstehenden Grab. Sie haben etwas erlebt, was ihnen deutlich gemacht hat, dass sie nicht stehen bleiben dürfen bei dem erlebten. Sondern mit großer Freude sind sie vom offenen Grab weggeeilt zu den Jüngern und haben ihnen diese wunderbare Botschaft verkündet. Und durch dieses Ereignis, das sie selbst in ihren Bann gezogen hat, sind sie ANDERS zu ihren Freundinnen und Freunden zurückgekehrt.

Ostern ist also das Fest, an dem wir nicht stehen bleiben sollten bei dem, was wir erfahren und erlebt haben. Ostern ist nicht das Fest, an dem ich mich voller Verwunderung über das Erlebte in mein Schneckenhaus zurückziehe. Nein –Ostern ist das Fest der Botschaft der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, das mich bewegen sollte, weil mich etwas ANGEZOGEN hat, das mir einen ANDEREN Blick auf mein Leben gegeben hat, das mich ANDERS ins Leben gehen lässt.

An Ostern und durch die österliche Auferstehungsbotschaft wird mir persönlich zugesagt: Das, was DU in dieser Nacht/am Ostermorgen erfahren hast, ist eine Botschaft, die anziehend ist und die verändert – oder besser gesagt: „anders“ macht. Eine Botschaft, die mich auffordert – genau wie die Frauen am Grab –, nicht bei dem stehen zu bleiben, was sie erfahren haben, sondern dass es ein WEITER gibt – ein WEITER in ihrem Leben, das ANDERS ist.

Sie gehen und erzählen weiter, was sie erfahren haben, auch wenn es die anderen vielleicht nicht glauben können oder sie für verrückt erklärt werden. Sie gehen und erzählen von dem, was sie selbst angezogen hat und was sie zu ANDEREN werden ließ – nämlich zu Menschen, die gespürt haben: Das Leben ist nicht zu Ende, das Leben hat einen Sinn, mein Glaube hat einen Sinn.

Liebe Kinder, Jugendliche und Schwestern und Brüder, vielleicht ist Ostern 2026 gerade in diesen nicht einfachen Zeiten in unserem Pastoralen Raum und in der Welt genau das, was der Slogan deutlich macht: nicht stehen bleiben und meine Erfahrungen des Glaubens für mich behalten, sondern das, was mich angezogen hat – vielmehr: was mich berührt hat, was mich ANDERS hat werden lassen –weitergeben und weitererzählen.

Diese meine Erfahrungen mit IHM, dem auferstandenen Herrn, weitererzählen, damit auch in unserem Pastoralen Raum und darüber hinaus die wunderbare österliche Botschaft ANZIEHEND bleibt und mich und dich ANDERS ins Leben gehen lässt.

Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes und gesegnetes Osterfest

Ihr

Pfarrer Torsten Roland

Gottesdienste

Gottesdienst

Heilige Messe

  • 17.04.2026(Freitag)
  • 09:00 Uhr
  • Kirche Herz JesuDr.-Thomas-Plaßmann Weg 933335 Gütersloh
Gottesdienst

Heilige Messe

  • 17.04.2026(Freitag)
  • 09:15 Uhr
  • Kirche Maria KöniginAuf dem Felde 833334 Gütersloh
Gottesdienst

Beisetzung + Kazimierz Skala

WGD mit anschl. Beisetzung Bultmannstr.
  • 17.04.2026(Freitag)
  • 15:00 Uhr
  • Kirche Liebfrauen (Kattenstroth)Kattenstrother Weg 9633332 Gütersloh

Prozess zum Immobilienkonzept im Pastoralen Raum GT

Kontakt

Sie haben Fragen? Sie Anregungen?
Sie erreichen das Organisationsteam unter Email: immobilien@pr-gt.de

Nächste öffentliche Veranstaltung:
30. Juni 2026, St. Bruder Konrad Kirche

Aktuell:
10. März öffentliche Veranstaltung „Work in progress“  

Präsentation von der Veranstaltung zum Download

Auf der öffentlichen Veranstaltung am 10. März haben wir ein erstes Bild der möglichen Veränderungen vorgestellt und Rückmeldungen zu diesen erarbeiteten Vorschläge gesammelt. Vorgestellt werden auch verschiedene Reduzierungsvorschläge für die Gebäude und die Kriterien, die bei den Abwägungsprozessen Anwendung gefunden haben.

„Work in progress“ – das meint zum einen, dass die Arbeiten voranschreiten, und zum anderen, dass sie eben auch noch andauern und noch nicht abgeschlossen sind. So steht es um unser Immobilienkonzept für den Pastoralen Raum auch. Im November hatten wir bei der Auftaktveranstaltung öffentlich über die Immobilienstrategie des Erzbistums, die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen und den Verlauf des Immobilienprozesses in unserem Pastoralen Raum Gütersloh informiert. Die Projektgruppe ist in der Arbeit gut vorangekommen, auch wenn noch kein abgeschlossenes Konzept vorliegt, das in irgendeiner Form schon genehmigungsfähig wäre. Die Arbeiten dauern noch an.

Dabei reagieren wir nicht nur auf das Weniger-werden bei den Aktiven und Teilnehmenden in den Gemeinden und ihren Veranstaltungen, bei Finanzen und Pastoralem Personal, sondern auch auf gesellschaftliche Veränderungen und damit einhergehenden Veränderungen in der Pastoral. Man spricht in der Pastoral von einer Verschiebung von der Ausrichtung auf die Ortsgemeinde zur Ausrichtung auf Zielgruppen. Wir möchten auch für zukünftige Aufgaben gut aufgestellt sein. Bei allen Planungen geht es ja doch letztlich um Menschen, unser Glaubensleben in unterschiedlichen Gruppierungen und Gottesdienstformen und unseren Dienst am Nächsten und darum diesem Leben – im wahrsten Sinne des Wortes – Raum zu geben. Deshalb ist es uns wichtig zu diesem frühen Zeitpunkt Impulse für den weiteren Verlauf zu bekommen und in den Immobilienprozess mit aufnehmen zu können.

Der Rat der Pfarreien (ehem. Gesamtpfarrgemeinderat) und die Kirchenvorstände, die dann am Ende des Prozesses das Immobilienkonzept beschließen werden, werden sich im Nachgang dieser Plenumsveranstaltung mit der Projektgruppe zusammensetzen und schauen, wie die Anregungen aufgegriffen und das Immobilienkonzept weiterentwickelt werden kann. Für den 30. Juni ist dann eine weitere Plenumsveranstaltung geplant, bei der in einer „Zweiten Lesung“ die veränderten und weiterentwickelten Planungen wiederum vorgestellt und Ihre Meinungen dazu gefragt sein werden. Auch dazu laden wir schon mal herzlich ein. „Work in progress.“

Pfarrer Torsten Roland

Zum Hintergrund

Der Pastorale Raum Gütersloh besteht aus zwei Pfarreien mit insgesamt ca. 26.000 Katholiken und 10 Standorten mit Kirchen und Pfarrheimen.

Im Rahmen der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn ist auch der Pastorale Raum Gütersloh aufgerufen, den Immobilienbestand auf Zukunftsfestigkeit hin zu überprüfen.

Ziel der Immobilienstrategie des Erzbistums ist es, dass sich die Kirchengemeinden in den Zeiten der Veränderung des kirchlichen Lebens über die bistumsweit insgesamt mehr als 3000 Bestandsimmobilien und ihre künftige Nutzung verbindlich Gedanken machen. Jeweils vor Ort sollen die Kirchengemeinden als Eigentümer der vorhandenen Gebäude prüfen, wie sie diese in Zukunft sinnvoll und bedarfsgerecht verwenden und unterhalten möchten und können.

Sinkende Mitgliederzahlen, weniger ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter, sinkende Finanzmittel und geringere Auslastung der Kirchen und Pfarrheime und veränderte Bedürfnisse erfordern neue Konzepte, welche Räumlichkeiten künftig benötigt werden und wie der Bestand an diese Anforderungen angepasst werden kann. Dabei geht es darum, welche Aufgaben Kirche übernimmt, und wie, wo und mit welchen Mitteln dies in der jeweiligen personellen und räumlichen Situation nachhaltig – das heißt wirkungsvoll und langfristig – umgesetzt werden kann.

Konkret kann das Veränderungen an Gebäuden bedeuten. Bei der Zusammenlegung der Funktionen von Kirche und Pfarrheim kann es auch die Aufgabe von Gebäuden bedeuten. Und es kann letztlich auch die Aufgabe von ganzen Standorten bedeuten. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass viele Menschen an und in den jeweiligen Gebäuden lange Jahre vieles erlebt und gestaltet haben, und dass sie mit „ihrer Kirche“ und „ihrem Pfarrheim“ tief verbunden sind. Sich unter Umständen davon verabschieden zu müssen, ist eine sehr schmerzliche Erfahrung.

Die Erstellung eines Immobilienkonzeptes gibt den Beteiligten gleichzeitig die Chance, langfristig zu planen und die benötigten Gebäude den Bedarfen entsprechend herzurichten oder durch frei werdende Finanzmittel auch energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Unterstützung erhalten die Pastoralen Räume durch das Erzbischöfliche Generalvikariat.

Die Kirchenvorstände der zwei Pfarreien und der Rat der Pfarreien (vormals Gesamtpfarrgemeinderat) haben sich über die Immobilienstrategie des Erzbistums informiert. Sie sind von der Notwendigkeit von Veränderungen überzeugt. Durch die Immobilienstrategie des Erzbistums liegen Rahmenbedingungen für die Reduzierung des Gebäudebestandes fest. Wie diese Veränderungen konkret im Pastoralen Raum Gütersloh aussehen werden, ist die nun zu klärende noch offene Frage. Für den Beratungsprozess stellt das Erzbistum ein Beratungsteam zur Verfügung.

Kontakt

Sie haben Fragen? Sie Anregungen?
Sie erreichen das Organisationsteam unter Email: immobilien@pr-gt.de

 

Auftaktveranstaltung November 2025

Am 19. November fand die erste Informationsveranstaltung statt. Ziel war es, allen Interessierten in Gütersloh den Hintergrund der bistumsweiten Immobilieninitiative und den konkreten Prozess zur Erstellung eines Immobilienkonzeptes für die katholischen Kirchengemeinden hier im Pastoralen Raum Gütersloh zu erläutern.

  • Es wird darin mehrere öffentliche Plenumsveranstaltungen geben, an denen sich jeder beteiligen kann.
  • Am Ende des Prozesses werden die Kirchenvorstände und der Rat der Pfarreien das Immobilienkonzept für den Pastoralen Raum beschließen.
  • Zeithorizont ca. 12 bis 15 Monate

Wichtig war den Projektsteuerern, dass auf die inhaltliche Frage: „Was wird mit meiner Kirche?“ noch niemand eine Antwort geben könne. Der Prozess steht erst am Anfang des Weges und die Auftaktveranstaltung sollte erst einmal einen Überblick über den Weg bis zum Immobilienkonzept vorstellen.

Präsentation vom 19.11.2025 zum Download

Gebet zur geistlichen Begleitung des Immobilienprozesses 

Guter Gott,

wir bitten dich für den Immobilienprozess in unserem Pastoralen Raum Gütersloh.

Schenke uns Mut, Klarheit und Gemeinschaft, damit wir in der kommenden Zeit gemeinsam auf unsere Kirchen und Gebäude schauen – behutsam, achtsam und verantwortungsvoll.

Gib uns den Blick, der Jesus Christus nicht aus dem Auge verliert: dass wir seine Liebe, seine Botschaft und seine Hoffnung in jeder Entscheidung erkennen.

Lass uns prüfen, wie unsere Räume dienen können – als Orte deiner Güte, der Ankunft, der Stärkung des Gemeindelebens und des Willkommens für alle Menschen.

Schenke uns Weisheit und Kreativität in Planung und Umsetzung, Geduld in den Herausforderungen und Demut vor dem, was bereits gewachsen ist.

Hilf uns, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu sehen, Traditionen zu achten und zugleich neue Wege zu wagen, die dem Wohl der Gemeinschaft dienen.

Möge unser Tun geprägt sein von Kooperation, Respekt, Verständnis, Vertrauen und Offenheit.

Leite uns, dass unser Blick nicht getrübt, sondern klar bleibt – denn im Zentrum steht dein Reich, das schon jetzt in vielen kleinen Gesten spürbar ist.

Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.

Amen.

Gebet Pfr. Torsten Roland

„Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er mit uns unterwegs war!“

Foto: Besim Mazhiqi

Wir sind als katholische Kirche in Gütersloh gemeinsam auf dem Weg des Glaubens, zusammen mit den vielen Ehrenamtliche, den Gremien, dem Pastoralteam und mir Ihrem Pfarrer.

Unterwegssein im Sinne des Evangeliums bedeutet auch, Menschen mitzunehmen und zu begleiten, ihnen deutlich zu machen, dass sie getragen und angenommen sind, so wie sie glauben und leben.

Ich wünsche uns, dass wir im gemeinsamen Unterwegsein und Glauben Leben, unsere guten Anregungen und Ziele leben und verwirklichen.

Sollten Sie Freude und Engagement verspüren, sich mit einzubringen, dann melden Sie sich, damit wir, wie die Emmaus-Jünger, unser Brennen für SEINE Botschaft nicht verlieren, sondern miteinander teilen.

Hierzu laden wir alle herzlich ein: tragen wir uns gemeinsam im Glauben, gehen wir gemeinsam, gehen Sie mit uns.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Torsten Roland, Pfarrer

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